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Die Hoffnung liegt im Kleinen

Vor 60 Jahren schlug Kuba die Invasion einer Weltmacht zurück

60 Jahre, etwa zwei Generationen, liegt es zurück, daß die Sowjetunion als Kernland des Sozialismus den unterdrückten Völkern eine hoffnungsvolle Vision der Befreiung zeichnete:

In der Sowjetunion wurde mit dem Flug Juri Gagarins das Zeitalter der bemannten Raumfahrt eröffnet; das Land holte Spione vom Himmel auf die Erde; in Berlin, dem direkten Brennpunkt zwischen den Hauptmächten der NATO und des Warschauer Paktes, konnte die offene Grenze militärisch gesichert werden; und schließlich schlug das kleine kubanische Inselvolk eine militärische Intervention der mächtigen USA zurück. 114 gedungene Söldner bezahlten das Abenteuer mit ihrem Leben und 1189 von ihnen wurden gefangengenommen. Vor der Weltöffentlichkeit standen die USA nicht nur als Aggressor, sondern auch als Lügner da.

Das Jahr 1961 begann mit einem Präsidentenwechsel in den USA. Der Feldherr des II. Weltkriegs Dwigth D. Eisenhower übergab das Regime an den jungen und unerfahrenen Senator John F. Kennedy. Bei der Amtsübergabe spielten auch die fast bis zur Ausführungsreife fertiggeschmiedeten Pläne, die kubanische Revolutionsregierung unter Fidel Castro zu stürzen, eine wichtige Rolle. Anstatt daß sie den scheidenden Präsidenten mit einer Siegesfanfare in den Ruhestand begleiteten, sollten die Pläne zum Paukenschlag werden, mit dem der neue Amtsinhaber die politische Bühne betrat.

Zu ihrer Ausführung stand in Guatemala ein Söldnerheer bereit, das von der CIA gemeinsam mit der Mafia, die mit der Entziehung ihrer Geschäftsgrundlage wirtschaftlich schwer von der kubanischen Revolution getroffen war, rekrutiert und ausgebildet worden war. Zur Tarnung des Unternehmens wurden oppositionelle Scheingruppierungen gebildet, die die USA nach der Landung auf Kuba zu Hilfe rufen sollten. Kennedys Sorge galt vor allem der Aufrechterhaltung des Scheins, bei dem Konflikt handele es sich um eine interne kubanische Angelegenheit. US-amerikanische Verluste und ein internatinaler Imageschaden für die USA hätten seine Position nach dem wackligen Wahlsieg erheblich geschwächt. Kennedys Befürchtungen sollten sich bewahrheiten.

Die kubanische Luftwaffe wurde von US-amerikanischen Bombern, die zur Tarnung kubanische Hoheitszeichen trugen, angegriffen. Die kubanische Luftabwehr schoß fünf Angreifer ab, die sich nach ihrer Gefangennahme als US-Bürger entpuppten. Den kubanischen Piloten gelang es, schon vor der Küste Teile der Landungstruppen zu versenken. Einheiten, die dennoch den Strand der Schweinebucht erreichten, wurde von der kubanischen Armee zerschlagen, noch bevor eine Pseudoregierung die „Wertegemeinschaft“ um Hilfe rufen konnte. Vor den Vereinten Nationen wurde der US-Botschafter Adlai Stevenson der Lüge überführt, der trotz der erdrückenden Beweislast weisungsgemäß behauptete, die USA wären nicht in die Invasion verwickelt gewesen. Zum Sturz John F. Kennedys führte das Dilemma dennoch nicht, seine Ära endete erst gut anderthalb Jahre später durch einen Mordanschlag.

Kurz davor wurde um Kuba die schwerste Krise des Kalten Krieges ausgelöst. Über Kuba und vor den kubanischen Gewässern kam es zur direkten militärischen Konfrontation zwischen der Sowjetunion und den USA. Bestandteil der letztlich friedlichen Lösung des Konfliktes war die Täuschung der Weltöffentlichkeit über das tatsächliche Kräfteverhältnis: Öffentlich vermittelt wurde, daß sich die Sowjetunion dem Diktat der USA gebeugt habe, keine Mittelstreckenraketen auf Kuba zu stationieren und ihre Schiffe und U-Boote in neutralen Gewässern von der US-Marine nach Raketen habe durchsuchen lassen. Aber das eigentliche Ergebnis der Krise war, daß die USA ihre kurz zuvor in der Türkei und Italien stationierten atomaren Mittelstreckenraketen, die sowjetisches Territorium erreichen konnten, wieder abziehen und obendrein eine Garantie geben mußten, Kuba nicht militärisch anzugreifen. Auch wurde der erfolgreiche Abschuß eines US-Spionageflugzeuges und der Tod seines US-amerikanischen Piloten der Weltöffentlichkeit verschwiegen. Folge dieser Öffentlichkeitsarbeit war, daß die Sowjetunion vor allem in der dritten Welt an Prestige verlor und sich der Konflikt zwischen der Sowjetunion und China unterschwellig verstärkte.

FW

Wir trauern um Prof. Moritz Mebel

Die Mitglieder der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde trauern gemeinsam mit dem Ostdeutsche Kuratorium von Verbänden um unseren Freund, Genossen, und den aufrechten Kämpfer für Frieden, Sozialismus und das Wohl der Menschen, Professor Dr. habil. Moritz Mebel, der am 21. April verstorben ist.

Er und seine Ehefrau, Professor Dr. Sonja Mebel, wurden im Mai 2010 mit dem europäischen Preis für Frieden und Menschenrechte der GBM geehrt.

Als Angehöriger der Roten Armee kämpfte er für die Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus. Mit großem persönlichen Einsatz, Mut und politischer Verantwortung vollbrachte er bedeutende wissenschaftliche und medizinische Leistungen.

Eine ausführliche Würdigung erscheint in der nächsten Ausgabe der „akzente“.

China und Rußland verstärken Zusammenarbeit

Geostrategische Lage der Welt könnte sich grundlegend ändern

Nach einem Bericht des Strategieexperten Rainer Rupp auf RT DE wollen China und Rußland auch auf militärischem Gebiet enger zusammenarbeiten. Dazu soll es zwischen den Außenministern Rußlands und Chinas, Sergej Lawrow und Wang Yi am 4. Februar dieses Jahres ein Telefonat gegeben haben, „dessen Bedeutung nicht überschätzt werden kann“. Ein ausführlicher Bericht kann in unserer Rubrik „Frieden“ nachgelesen werden.

Ein Wirtschaftsraum vom Atlantik bis zum Pazifik

Wladimir Putin antwortet in Davos Klaus Schwab

Schwab: Wie sehen Sie die zukünftigen Beziehungen zwischen Rußland und Europa?

Putin: Wir haben eine gemeinsame Kultur. Geographisch gesehen, handelt es sich tatsächlich um eine Zivilisation. Die französischen Staats- und Regierungschefs sprachen von der Notwendigkeit, einen einzigen Raum von Lissabon bis zum Ural zu schaffen. Ich meine dazu: Warum nur bis zum Ural? Bis nach Wladiwostok! Ich habe persönlich die Position eines herausragenden europäischen Politikers, des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl, gehört, der sagte, wenn die europäische Kultur in Zukunft überleben und eines der Zentren der Weltzivilisation bleiben will, dann sollten natürlich Westeuropa und Rußland zusammen sein. Wir vertreten genau den gleichen Standpunkt.

Europa und Rußland sind absolut natürliche Partner. Unter dem Gesichtspunkt, daß Rußland in bezug auf sein Territorium immer noch ein bißchen mehr als das gesamte vereinte Europa ist, hat das enorme Bedeutung für die Entwicklung von Wissenschaft, Technik und die europäische Kultur. Die Ressourcen in Rußland sind kolossal, das menschliche Potential ist kolossal. Wir müssen die Phobien der Vergangenheit loswerden, alle Probleme, die wir in den letzten Jahrhunderten hatten und in die Zukunft schauen. Wenn wir uns über diese Probleme der Vergangenheit erheben, werden wir sicherlich eine positive Phase in unseren Beziehungen haben. Aber Liebe ist unmöglich, wenn sie nur von einer Seite erklärt wird.

(redaktionell bearbeitet und gekürzt)

Die gesamte Rede, wie sie von der russischen Botschaft abgefaßt wurde, ist in der Rubrik „Bei anderen gelesen“ unter „Frieden“ zu lesen.

"BlackRock" am Pranger

Der Politikwissenschaftler Prof. Peter Grottian führte ein internationales Tribunal gegen den Konzern "BlackRock" durch, der als größter Vermögensverwalter der Welt gilt. Der Konzern wurde angeklagt, die Demokratie zu unterhöhlen, das Völker- und Menschenrecht zu verletzen, die Mieten in die Höhe zu treiben und Kriege anzuheizen. Siehe dazu einen ausführlichen Bericht in der Rubrik "Menschenrechte".

Freiheit für Julian Assange

Die politische Zerstörung der Sprache

30 Jahre deutsche Einheit fällt im Osten aus, da Sonnabend sein wird

„Plaste und Elaste aus Schkopau“ – jahrelang hat die westdeutschen Wirtschaftsbosse diese Reklame an einer Autobahnbrücke auf dem Weg zwischen München und Berlin geärgert. Zeugte der Werbespruch doch vom internationalen Gewicht der DDR-Chemieindustrie, vom Wandel eines früheren IG-Farben-Betriebes, der auch in und für Auschwitz produzierte. Der Sohn des einstigen Betriebsleiters, Kurt Biedenkopf nunmehr Ministerpräsident des aus der DDR einverleibten Bundeslandes Sachsen, gehörte dann zu denen, die gründlich mit solcherlei Erinnerungen an die DDR aufräumen sollten. Die einst stolzen Buna-Werke sind von der Treuhand an den US-amerikanischen Konzern Dow Olefinverbund GmbH verramscht worden, dem sie 2019 auf Beschluß des Amtsgerichtes Merseburg gepfändet worden sind. Mit „Plaste“ sind eine ganze Reihe weiterer Begriffe aus dem alltäglichen Sprachgebrauch verschwunden: der Haushaltstag, die Poliklinik, das Kulturhaus, der Brigadier, die Brigade samt der entsprechenden Komposita von der Brigadefeier über das Brigadetagebuch bis zur Feierabendbrigade, Dispatcher, Broiler, Kindergarten, Krippe, Pioniernachmittag, Gruppenrat, Freundschaftsrat, die FDJ-Bluse, Wandzeitung, Kollektiv ,Kosmonaut, Abkürzungen wie BGL, ABV und schließlich der Schlüsselbegriff für die DDR: Volkseigentum. Teils sind die Begriffe verschwunden, weil ihnen die Objekte fehlen, die sie bezeichneten, teils weil sprachmanipulativ die Erinnerung an die DDR gelöscht werden soll. Mit der Annexion der DDR haben die Bürger ihr Vaterland verloren. Später sind sie auch mit der unsäglichen Rechtschreibreform ihrer Muttersprache beraubt worden.

Viele jetzt regierende Politiker hängen dem Glauben an, mit den Worten würden auch die Erinnerungen und die Probleme verschwinden. Wenn der Begriff „Rasse“ aus der Verfassung gestrichen wird, hat sich des Problems des Rassismus in Deutschland längst nicht erledigt, ebenso wenig wie der Faschismus, obwohl der Begriff nach offizieller Sprachregulierung durch „Nationalsozialismus“ zu ersetzen ist.

Ideologische Sprachbereinigung

Für die ideologische Sprachbereinigung sind in erster Linie die staatlichen regionalen Umerziehungssender wie RBB, MDR und der noch einigermaßen erträgliche NDR zuständig. Bisweilen wird brachial vorgegangen, ohne Rücksicht auf die Mentalität der Zuschauer zu nehmen. Es wird getan, als wäre hierzulande schon immer der Muttertag, der Valentinstag oder Halloween gefeiert worden. Ebenso wird mit sprachlichen Wendungen aus den westlichen Regionen verfahren. Aus „zu Weihnachten“ wird „an Weihnachten“, aus dem Sonnabend der Samstag, aus dem Autobahnabzweig das Autobahndreieck, die Geschwindigkeit wird nicht mehr gestoppt, sondern es wird geblitzt. Im Unterschied zu Österreich, dem nach dem Anschluß noch regionale Wendungen zugestanden wurden, wird im Osten mit eisernem Besen ausgekehrt. Aus dem selbstbewußten „Arbeiter“ wird der devote „Arbeitnehmer“, der Ausbeuter wird zum gönnerhaften Arbeitgeber. Davon wird auch nicht abgegangen, wenn es zu Doppelbedeutungen wie bei „Plastik“ kommt, womit eigentlich kein Werkstoff, sondern Werke aus der bildenden Kunst bezeichnet werden.

Der Kampf um die Begriffe begann bereits mit der Vorbereitung der Wende. Die DDR verstand sich als ein antifaschistischer Friedensstaat. Das entsprach den Erfahrungen der Bürger, stimmte mit ihren Wünschen und Interessen überein und bildete damit eine wesentliche Grundlage für die Identifizierung und Stabilität des Staates. Hier wurde der Hebel angesetzt. Der Antifaschismus wurde als „staatlich verordnet“ diffamiert, und der Friedenspolitik wurde eine „unabhängige Friedensbewegung“ gegenübergestellt. Einer der in der DDR wirkenden Chefideologen, Luthernachfolger Friedrich Schorlemmer in Wittenberg, sprach dann auch deutlich nach der Wende aus: „Wir mußten den Begriff ‚Frieden‘ für uns gewinnen“. Das Bibelwort „Schwerter zu Pflugscharen“ und die Parole „Frieden schaffen ohne Waffen“ fanden erfolgreich Widerhall, wobei den Bürgern nicht gesagt wurde, daß das nur für die sozialistischen Staaten gelten sollte. In einer spektakulären Aktion wurde im Beisein des designierten westdeutschen Bundespräsidenten 1983 auf dem Kirchentag ein Schwert zu einem Pflug umgeschmiedet. Jetzt, wo wieder deutsche Soldatenstiefel in aller Welt herumtrampeln, ist davon keine Rede mehr. Keiner ruft zu Friedensgebeten in die Nikolaikirche, Friedensmärsche, -spaziergänge, -wanderungen und das Friedensfrühstück - all das ist Schnee von gestern. Heute wird von einer Bedrohung durch Rußland gefaselt, was haargenau der Wortwahl entspricht, mit der Adolf Hitler einst seinen Generalen kundtat, die Sowjetunion überfallen zu wollen. Dieses Verbrechen endete vor 75 Jahren nach unermeßlichem Leid. In keinem Verhältnis zum Gedenken an diesen Jahrestag dürfte die Propagandawalze stehen, die in wenigen Wochen über den Osten hinwegrollen wird, wenn sich zum 30. Male die Annexion der DDR jährt.

Propagandawalze 30 Jahre Wiedervereinigung

Dann haben wieder die Begriffe „friedliche Revolution“ und „ehemalige DDR“ Hochkonjunktur. Sie werden nur in dieser festen Verbindung von Adjektiv und Substantiv benutzt, wie es auch bei der „widerrechtliche Annexion der Krim“ der Fall ist. Dort ist es berechtigt, denn bei den Kindern und Enkeln der Nazielite gilt die Besetzung der Krim durch die Wehrmacht offenbar als „rechtens“, ein in der Nazizeit aufgelebter Begriff, der wie so viele andere Bezeichnungen aus der Nazizeit weiter gepflegt wird.

Neu in dem Instrumentenkasten der Sprachmanipulation ist das sogenannte „Framing“, d. h. Begriffe werden in einen anderen Zusammenhang gestellt. Wenn es um „Reformen“ in Inland geht, weiß jeder, daß an der Sozialschraube gedreht wird, wenn vom Ausland Reformen gefordert werden, daß es um direkte wirtschaftliche Erpressung beispielsweise zu weiterer Privatisierung öffentlicher Aufgaben geht. Eine neue Variante brachte der Kriegsprediger Joachim Gauck auf, als er dem Begriff „Verantwortung“ auf der Münchener Sicherheitskonferenz die Bedeutung direkter politischer Einflußnahme durch militärischen Druck verlieh. Wenn Deutschland nunmehr „Verantwortung“ übernimmt, marschieren wieder die Soldaten und fallen Bomben auf souveräne Staaten wie Jugoslawien.

Während die Friedensbewegung dringend öffentliche Aufmerksamkeit braucht, werden deren Appelle durch eine feministische Sprachreform mit Sternchen, Strichen, Unterstrichen Wortdopplungen in unlesbare Texte verwandelt, die mit ihrem absurden Bemühen um politische Korrektheit die Bürger eher rechtslastigen Bewegungen in die Arme treiben. Das führt zur Verballhornung der Sprache und absurden Aktionen. Wenn in Berlin das Bürgermeisteramt von einem Mann zu einer Frau wechselt, wird der Hausmeister in Marsch gesetzt, um das Türschild „Bürgermeister“ gegen „Bürgermeisterin“ austauschen. Dann wird kiloweise Papier vernichtet, weil auch die Briefköpfe die weibliche Amtsbezeichnung erhalten müssen. Noch wird auf diese Prozedur verzichtet, wenn der Geschlechterwechsel urlaubs- oder krankheitsbedingt nur kurzzeitig eintritt. Auch dieser Unsinn hat seine Wurzel in der Nazizeit. Das geschlechtsneutrale Amt wurde damals personalisiert und mit der das amtsausübenden Person identifiziert. Seither versendet nicht die Polizei die Strafzettel, sondern der Polizeipräsident. In der Rolle des Wachtmeisters Krause brachte der RBB dieses Phänomen auf den Punkt: „Ich bin nicht bei der Polizei, sondern ich bin die Polizei“, verkündete er selbstgefällig wie der französische Sonnenkönig „L’état c’est moi“, und genauso sind die Bürger seit der Annexion der Beamtenschaft ausgeliefert.

Verballhornung der Sprache

Ihren Höhepunkt erreicht die Verballhornung der Sprache durch westdeutsche Pantinenschüler, die mittlerweile auch an einst renommierten ostdeutschen Universitäten in Professorensessel gehievt wurden. Da wird selbstgefällig behauptet, daß Begriffe wie „Neger“ oder „Zigeuner“ negativ besetzt wären, so daß zwar nicht rassistische Pogrome verschwinden, dafür jedoch der Negerkuß oder das Zigeunersteak. Demnächst wird wohl in Schillers Fiesco die Replik „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“ gestrichen werden; aus Esmeralda in Victor Hugos Roman „Die Elenden“ eine „Angehörige des Volkes der Sinti oder Roma“ und die Operette „Der Zigeunerbaron“ von den Bühnen verbannt werden.

Letztlich stellen sich die 5-Gendersterne-Feministinnen selber ein Bein, wenn sie statt, „Christa Wolf gehört zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern“, „Schriftstellerinnen“ lesen wollen. Da fragt sich dann Leser, ob die Autorin nicht mit ihren männlichen Kollegen mithalten kann, daß sie sprachlich einer gesonderten Gruppe zugeordnet wird? Bei dem ständig sinkenden Niveau der Klippschulen wird es problematisch, wenn die Schüler einst lesen werden: „Angela Merkel war die erste deutsche Bundeskanzlerin“. Da könnte klein Fritzchen denken: „War sie es etwa, die 1948 Deutschland gespalten hat?“, was ja schließlich zur Ausbildung des hier verhandelten Phänomens zweier deutscher Sprachen und zweier deutscher Literaturen geführt hat.

Frank Wecker

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Letzte Aktualisierung vom: 1. Mai 2021
      
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