|
Wendejahre in Deutschland -
eine Chronik versäumter Gelegenheiten In
den Jahren 2009 und 2010 erwarten uns zahlreiche
Gedenktage mit entsprechenden Veranstaltungen. Im
Mittelpunkt werden dabei die „Wende“ 1989 in der DDR
und deren Beitritt zur Bundesrepublik im folgenden
Jahr stehen. Auffällig ist, dass offizielle und
offiziöse Verlautbarungen vorrangig den Zeitraum von
1961 bis 1990 betrachten. Das ist eine verkürzte
Sichtweise, weil sie Ursachen für Entwicklungen der
jüngsten Jahrzehnte im Unklaren lässt. So sollen die
Ursachen der Nachkriegsspaltung Deutschlands und die
dafür Verantwortlichen im öffentlichen Bewusstsein
ausgeblendet werden.
Alle Wendepunkte in der deutschen Geschichte lassen
sich nur dann richtig einordnen, wenn sie in ihrem
größeren Zusammenhang analysiert werden. In jüngerer
Zeit begann die Reihe wichtiger Zäsuren mit der
bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/49 und
deren weitgehendem Scheitern. Das war der Beginn
vieler verpasster gesellschaftlicher Gelegenheiten
für wirklich demokratische Veränderungen zugunsten
der arbeitenden Mehrheit des Volkes.
weiter
lesen >>
Verordnetes DDR-Bild verzeichnet die Realität
GBM zum neuen Gedenkstätten-Konzept der
Bundesregierung
Der Vorsitzende der GBM, Prof. Dr. Wolfgang Richter,
und der 1. Sprecher des Berliner Alternativen
Geschichtsforums, Prof. Dr. Gerhard Fischer,
übermittelten am 1.April 2008 der Bundeskanzlerin, Dr.
Angela Merkel, und dem Präsidenten des Deutschen
Bundestages, Dr. Norbert Lammert, folgende
Stellungnahme des Berliner Alternativen
Geschichtsforums, die sich der GBM-Vorstand zu eigen
gemacht hat:>>
|
|