GBM e.V. - Friedenspreis

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Ein großer Dank

Die Jenenser Kunsthandwerkerin
Ulli Wittich-Großkurth, die erst kürzlich
in der Galerie der GBM in Berlin eine
umfangreiche, viel beachtete
Ausstellung ihrer keramischen Arbeiten
zeigte, schuf im Auftrag des Bundesvor-
standes der GBM den diesjährigen
Friedenspreis der GBM und des
Europäischen Friedensforums, der am
15. Februar 2012 feierlich an das
Aktionsbündnis »Dresden nazifrei«
übergeben wird.

Die Keramikerin, die in diesem Jahr
ihren 80. Geburtstag feiert, nimmt
gemeinsam mit ihrer Familie seit
langem an Aktionen gegen den Neo-
faschismus in Deutschland teil, auch an
den Sitzblockaden in Dresden. So kommt die Gestaltung dieses Friedenspreises aus eigenem, intensivem Erleben. Sie wählte die Technik des keramischen Reliefs, in dem Gestaltungsweisen des Flach- und Hochreliefs – bis hin zu vollplastischen Elementen – vereint sind und schuf in mühevoller Kleinarbeit und in erzählerischer Fülle gleichzeitig eine zeichnerische Struktur.

Erlebnisse in Dresden sind dargestellt: Eine zusammengerückte Menschengruppe mit der Fahne der VVN wendet sich unzähligen Menschen zu, die in die Bildtiefe drängen und vor dem Panorama der Altstadt über die Elbbrücke ziehen. Der Vordergrund links wird bestimmt von Erinnerungen an die Zerstörung Dresdens,
an Trümmer und Flammen. Ein zerschlagenes Hakenkreuz mahnt als Symbol an die Gefahr, die noch nicht gebannt ist. Man muss dieses detailreiche Werk wie eine Grafik »lesen«, um sich seinen Inhalt vollkommen zu erschließen. Unser aller Dank gilt Ulli Wittich-Großkurth, die sich seit Jahren eng mit der GBM verbunden fühlt. Wir wünschen ihr Gesundheit und Schaffenskraft.

 
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