GBM Wahlbeobachter in Abchasien

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Friedensstiftende Zusammenarbeit

GBM als Wahlbeobachter in Abchasien

Unlängst fanden in der Republik Abchasien, die seit kurzem sowohl von der Russischen Föderation (RF) als auch von Venezuela, Nicaragua und der Republik Südossetien diplomatisch anerkannt ist, Wahlen des Präsidenten der Republik statt. Die Gesellschaft für Frieden und Verständigung der Russischen Föderation war vom Parlament der Republik Abchasien gebeten worden, internationale Wahlbeobachter für dieses wichtige politische  Ereignis zu entsenden. Ausgehend von den sich ständig vertiefenden Beziehungen zwischen der Gesellschaft für Frieden und Verständigung und der GBM erging auch an uns die Bitte, diesen Auftrag aktiv zu unterstützen.

Die Wahlbeobachtung begann mit der Akkreditierung der über 50 Beobachter aus mehr als 25 Staaten, darunter die USA, Frankreich, Österreich, Finnland, Litauen, Deutschland, Tschechien, Slowakei und GUS-Staaten, bei der Zentralen Wahlkommission in Suchum. (Diese Bezeichnung der Hauptstadt wird in Abgrenzung von der in Georgien gebräuchlichen
Form „Suchumi“ verwendet.)

Bereits am Morgen des Wahltages begaben sich sechs Beobachtergruppen in verschiedene Wahllokale, um den Stand der Vorbereitung an Ort und Stelle zu beobachten und den Beginn der Wahlen um 8.00 Uhr zu erleben. Von den Beobachtergruppen wurden im Verlaufe des Wahltages zahlreiche Wahllokale in Städten und auf dem Lande aufgesucht. Zum größten Teil erfolgten die Besuche in den Wahllokalen unangemeldet. Übereinstimmend wurde von den Wahlbeobachtern eine ordnungsgemäße, internationalen Standards entsprechende Wahldurchführung festgestellt und in zwei offiziellen Erklärungen vor der internationalen Presse bestätigt. Die Zentrale Wahlkommission reagierte operativ auf kleinere Beanstandungen in einzelnen Wahllokalen, die jedoch keinerlei Einfluss auf den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen hatten. Auch wenn sich die Wahlbeobachtung auf die Durchführung der Wahlen und nicht auf die politischen Inhalte konzentrierte, konnte eine ausgesprochen hohe „Wahlfreudigkeit“ beobachtet werden, die sich bereits in den Mittagsstunden in einer Wahlbeteiligung von über 50 % äußerte und schließlich mehr als 75% erreichte. Die hohen Erwartungen der Bevölkerung an den nach der Anerkennung der Republik vor allem durch die RF eingeschlagenen Weg des Wiederaufbaus des Landes und seiner wirtschaftlichen und sozialen Stärkung spiegelte sich in der Wiederwahl des bisherigen Präsidenten Sergej Bagapsch wider.

Die Einladung der GBM zur Teilnahme an der Wahlbeobachtung kann als Ausdruck der Vertrauens und der Wertschätzung der Friedensarbeit unserer Gesellschaft durch die Föderation für Frieden und Verständigung gewertet werden. Vom Präsidenten der Föderation, unserem Freund Viktor Ivanovich Kamyschanov, wurde die Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass sich unsere friedensstiftende Zusammenarbeit weiter positiv entwickeln wird.

- Karl- Heinz Wendt -

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erschienen im Dezember 2009

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