Chronik der GBM e.V.
Das Jahr 1996
13. Januar 1996 Am Kongress des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden gegen Renten- und Versorgungsrecht im Kino International in Berlin nehmen 600 Rentnerinnen und Rentner aus dem Beitrittsgebiet teil. Prof. Dr. Wolfgang Richter eröffnet den Kongress mit der Mahnung im Protest gegen Unrecht nicht nachzulassen. Der Kongress fordert mit Nachdruck die Beseitigung des Rentenunrechts.
15. Mai 1996 Vertreter der GBM übergeben dem Petitionsausschuss des Bundestages in Bonn Listen mit 23.000 Unterschriften gegen das Rentenunrecht. Die Aktion soll den Forderungen der Betroffenen Nachdruck verleihen, bei den anstehenden Rentendebatten im Bundestag die Benachteiligungen der älteren BürgerInnen zu beseitigen. Bis Ende Mai sind es 35.000 Unterschriften.
15. Juni 1996 Hunderte von Mitgliedern der GBM nehmen am Sternmarsch und der Großkundgebung in Bonn gegen den Sozialabbau teil, zu dem auch die GBM aufgerufen hatte.
2. Oktober 1996 Der Vorstand der GBM begrüßt den Beschluss des Bundestages zur teilweisen Beseitigung von Strafrenten, fordert die Aufhebung weiterer grundgesetzwidriger Bestimmungen im Rentenrecht, und ruft dazu auf, den Widerstand gegen das Unrecht zu verstärken.
6. Dezember 1996 Aus Anlass des Tages der Menschenrechte (10. Dezember) organisiert die GBM ein Colloquium zum Thema „Sozialabbau ist Menschenrechtsabbau“. In diesem Rahmen verleiht die GBM zum ersten Mal ihren Menschenrechtspreis. Erster Preisträger ist der Präsident des Kuratoriums der GBM, Pfarrer Dr. Dieter Frielinghaus.
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"Verein mit dem bezeichnenden Namen" - 15 Jahre GBM e.V.   Ein Beitrag von Prof. Dr. W. Richter >>

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