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Anfang 1997 |
Die GBM hat ca. 4500 Mitglieder, die
sich in 36 Ortsverbänden organisieren,
und ist somit die größte
Menschenrechtsorganisation im Osten
Deutschlands. |
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Februar 1997 |
Der Vorstand der GBM verurteilt die
zunehmenden Angriffe auf den Sozialstaat
und verlangt einen Stopp des
antisozialen Kurses der
Regierungspolitik. |
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22. März 1997 |
Jahreshauptversammlung der GBM: Mit
Änderung der Satzung wird die längst
praktizierte Integration des
mitgliederstarken Förderkreises Senioren
abgeschlossen. Prof. Wolfgang Richter
erklärt: „Der Kampf gegen Renten- und
Versorgungsungerechtigkeit hat die
Arbeit der GBM und ihres Seniorenkreises
eindeutig bestimmt und unsere ganzen
Kräfte gefordert. Gleichzeitig sind
erfolgreich andere Arbeitsgebiete
erschlossen worden.“ Man ist sich einig,
dass der Kampf gegen das Rentenunrecht
eine wichtige solidarische Gesamtaufgabe
der GBM bleibt und der Widerstand gegen
Sozialabbau, Berufsverbote, Siegerjustiz
und Rassendiskriminierung verstärkt
werden soll. |
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23./24. Mai 1997 |
Ostdeutscher Kongress „Für eine
gesicherte Zukunft Deutschlands“, an dem
43 Verbände, darunter auch die GBM
teilnehmen. Unter Federführung der GBM
findet das Podiumsgespräch „Rentenrecht
– wie weiter“ großen Zuspruch. |
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Mai 1997 |
In einem Brief des Vorsitzende der GBM
Prof. Wolfgang Richter (der von 5
weiteren Organisationen unterschrieben
wird) wird Oskar Lafontaine,
SPD-Vorsitzender und Ministerpräsident
des Saarlandes aufgefordert, sich für
die strafverfolgten DDR-Kundschafter
einzusetzen: für eine Begnadigung der
Gefangenen oder Amnestie,
Rehabilitierung und Entschädigung der
Verurteilen. |
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14. Juni 1997 |
Teilnahme der GBM an der
Abschlusskundgebung des Euromarsches
gegen Arbeitslosigkeit in Amsterdam. |
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August 1997 |
Die GBM übermittelt dem
Bundesverfassungsgericht eine weitere
Stellungnahme zu Rentenfragen. |
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September 1997 |
Auf seiner Delegiertenversammlung in
Solothurn/Schweiz nimmt das
„Internationale Forum nationaler
Bürgerbewegungen“ die GBM als Mitglied
auf. |
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7. Oktober 1997 |
Große Protestveranstaltung des
Kuratoriums Ostdeutscher Verbände und
der GBM in Berlin gegen das geplante
Rentenreformgesetz. |
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8.-10. Oktober 1997 |
Vertreter der AG Menschenrechte der GBM
nehmen an einem Workshop des Forums
Menschenrechte bei der
Menschenrechtskommission in Genf teil.
Sie nutzen die Möglichkeit, um sich nach
dem Stand der 1503-Beschwerden zu
erkundigen, da die Beschwerdeführer
offiziell nicht über den Ausgang ihrer
Beschwerde informiert werden. Die
GBM-Vertreter erfahren, dass die
Beschwerden im Sekretariat und im
Unterausschuss der
Menschenrechtskommission behandelt und
an die Bundesregierung weitergeleitet
wurden. Im Ergebnis des massenhaften
Protestes gegen das Rentenunrecht, an
dem die GBM maßgeblich beteiligt war,
sieht sich die Bundesrepublik gezwungen,
ein neues Gesetz vorzulegen, um bei der
UNO nicht in Misskredit zu geraten. |
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15. November 1997 |
Protestveranstaltung von widerrechtlich
abgewickelten und willkürlich
gekündigten Angehörigen der
Humboldt-Universität. Vertreter von
diskriminierten Arbeitern, Angestellten,
Wissenschaftlern und Ärzten hatten die
GBM und das Kuratorium Ostdeutscher
Verbände um diese Initiative gebeten. |
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5./6. Dezember 1997 |
GBM und das Ostdeutsche Kuratorium von
Verbänden veranstalten im Haus am
Köllnischen Park eine
Antidiskriminierungskonferenz mit über
250 Teilnehmern aus Ost und West. Im
Mittelpunkt der Konferenz steht die
Verleihung des Menschrechtspreises der
GBM an den französischen Rechtsanwalt
und Antifaschisten Pierre Kaldor, für
seinen jahrzehntelangen Einsatz für
politisch Verfolgte und Diskriminierte. |