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Januar 2000 |
Wegen anhaltender
Rentenungerechtigkeiten in den neuen
Bundesländern und nach Ausschöpfung des
nationalen Rechtsweges legt Rechtsanwalt
Dr. Friedrich Wolff im Auftrag der GBM
Beschwerde ein beim Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte. |
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27.-30. März 2000 |
Teilnahme der GBM am 3. Slawischen
Tribunal gegen den Jugoslawien-Krieg der
NATO in Belgrad. Bei einem Besuch im
Kinderheim Mladost in Kragujevac – das
u.a. auch Kriegswaisen ein Zuhause
bietet – beschließen die
GBM-VertreterInnen: die GBM muss ihrem
Namen der Menschenwürde in einer
Patenschaft über dieses Kinderheim
gerecht werden. (Die Vorstandssitzung
der GBM am 11. April trägt diesem
Anliegen durch einen einstimmigen
Beschluss Rechnung.) Es ergeht der
Aufruf an alle Mitglieder neben ihrem
Mitgliedsbeitrag eine monatliche Spende
für das Kinderheim zu überweisen |
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28. März 2000 |
Veranstaltung in den Räumen der GBM
anlässlich des 100. Geburtstages von
Ernst Busch „So war Ernst Busch“ mit dem
Vorsitzenden des Freundeskreises Ernst
Busch e.V., Prof. Dr. Jürgen Elsner. |
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14. April 2000 |
Kongress für Rentengerechtigkeit und
Alterssicherung im Haus am Köllnischen
Park, Berlin von Sozial- und
Seniorenverbänden unter Mitwirkung der
GBM. In der von den 800 Teilnehmern
einstimmig gebilligten Willenserklärung
werden gravierende Lücken in den
gegenwärtigen Rentenregelungen genannt
und konkrete Forderungen erhoben, wie
die Aufrechterhaltung des
Generationenvertrages, die Schaffung
einer eigenständigen Alterssicherung für
Frauen und Mütter, sowie die schnelle
Angleichung des Rentenwertes Ost an den
für die alten Bundesländer gültigen. |
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16. April 2000 |
2. Hearing zum Tribunal über den
NATO-Krieg in Hamburg. 20
Sachverständige und Zeugen berichten vor
400 Teilnehmern über die deutsche
Verantwortung für den NATO-Krieg gegen
Jugoslawien. |
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2./3. Juni 2000 |
Europäisches Tribunal über den
NATO-Krieg gegen Jugoslawien in der
Heilig-Kreuz-Kirche, Berlin. Vor
mehreren Hundert Teilnehmern sprechen
jugoslawische Überlebende der
Luftangriffe, Ankläger, Verteidiger,
Mitglieder der Spruchkammer,
Sachverständige und Berichterstatter aus
fast 20 europäischen Staaten und den
USA. Die zehnköpfige Spruchkammer unter
Vorsitz des Völkerrechtlers Norman Paech
befindet die angeklagten regierenden
Politiker der NATO-Länder schuldig des
schweren Verstoßes gegen zwingendes
Völkerrecht. |
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10. Juni 2000 |
Teilnahme einer GBM-Delegation am
Internationalen Tribunal, über den
NATO-Krieg gegen Jugoslawien in New
York. |
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Juli 2000 |
Eine Delegation unter Beteiligung von
Vertretern der GBM besucht Kragujevac
und organisiert ein Fest für die Kinder
des Kinderheims Mladost. |
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August 2000 |
Mehr Unterstützung für antirassistische
und antifaschistische Initiativen vor
Ort fordern Vereinigungen von Verfolgten
des Naziregimes und Antifaschisten in
einem Aufruf, unterstützt von der GBM. |
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22./23. Sept. 2000 |
Aktionstage für eine andere Politik. Die
zweitägige Konferenz, Kundgebung vor dem
Roten Rathaus und Mahnwachen vor den
Ministerien werden von einem breiten
Bündnis - darunter auch die GBM –
organisiert und unterstützt. |
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28. September 2000 |
Delegiertenkonferenz der GBM: Der
Jahresbericht und die Diskussion zeigen
die Vielfalt des Engagements der GBM in
den Ortsverbänden und auf Bundesebene
auf nationaler und internationaler Ebene
im Kampf für Frieden und die
Durchsetzung der Menschenrechte, gegen
Rassismus und Neofaschismus und im Kampf
gegen den Sozialabbau und die
Diskriminierung der Ostdeutschen. |
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24. Oktober 2000 |
Der neu gewählte Vorstand der GBM
fordert in einer Pressemitteilung die
schnelle Angleichung der jährlich
regierungsamtlich festgelegten aktuellen
Rentenwerte Ost und West. |
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Dezember 2000 |
Dem Kinderheim in Kragujevac können
bereits 7000 DM an GBM-Mitgliederspenden
übergeben werden. |
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16. Dezember 2000 |
Wegen ihres unermüdlichen Engagements
für Frieden und Menschenrechte
überreicht die GBM ihren
Menschenrechtspreis an die Berliner
Schauspielerin Käthe Reichel in der
Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin. Gewürdigt
wird Käthe Reichel von Prof. Wolfgang
Richter, dem PDS-Bundestagabgeordneten
Heinrich Fink, dem IG-Metall-Vize Horst
Schmitthenner, der Schriftstellerin
Daniela Dahn und dem Publizisten Eckart
Spoo. |