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Der 8. Mai – ohne Wenn und Aber – er bleibt der Tag der Befreiung - auch 2019

Eine Erklärung der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde.

Die Mitglieder unserer Gesellschaft gedenken auch in diesem Jahr am 8. und 9. Mai mit tausenden Bürgern der BRD des Jahrestages der Befreiung Deutschlands und Europas von Faschismus und Krieg. Sie bewahren und würdigen in ihrem Gedenken besonders die ungeheuren menschlichen und materiellen Opfer, die die Völker der Sowjetunion, insbesondere das russische Volk im Rahmen der Antihitlerkoalition zur Niederwerfung der faschistischen Bestie gebracht haben. Das ist umso bedeutungsvoller als an die Stelle der Anerkennung und Würdigung dieser Leistungen von Teilen der politischen Eliten und in der Mehrzahl der sogenannten Qualitätsmedien eine von Russophobie und Diskriminierung des russischen Staates und des russischen Volkes geprägte Politik betrieben werden, Russland als Aggressor denunziert wird.

Es ist auch heute den vielen Menschen in Deutschland und in Europa zu danken, die mit Blumen und mit verschiedensten politischen und kulturellen Veranstaltungen in guter Tradition und in historischer Verantwortung den Jahrestag der Befreiung und des Sieges über den Hitlerfaschismus würdig begehen - auch in dem Bewusstsein, welch zivilisatorischen Katastrophe über Europa hereingebrochen wäre, wenn die Rotarmisten an der Wolga nicht standgehalten hätten.

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde ruft dazu auf, diese Gedenktage auch zum Anlass zu nehmen, über Ursachen von Faschismus, Rassismus und Antisemitismus in der heutigen Zeit nachzudenken und sich entschieden diesen Entwicklungen entgegen zu stellen.
Mit großer Sorge stellen wir fest, dass im öffentlichen Raum das Gedenken und gar Lehren aus der Geschichte mehr und mehr durch die Ideologie einer neuen Vormachtstellung Deutschlands, der „größeren Wahrnehmung internationaler Verantwortung“ und des „stärkeren militärischen Engagements“ verdrängt werden Die Gedenktage - 8. Mai und 9. Mai 2019 sind für die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde erneut Anlass zu unterstreichen, dass die im Zusammenwirken von Regierung und den sogenannten Leit-Medien und in treuer Gefolgschaft mit den USA betriebene Politik gegen Russland unermesslichen Schaden anrichtet - für Frieden und Sicherheit in Europa und in der Welt, für die ökonomische Entwicklung aber auch für das Denken und Fühlen in der Gesellschaft, wo alte, antirussische Ressentiments wieder um sich greifen.

Wir sehen uns in der Pflicht des Schwurs der befreiten Häftlinge von Buchenwald, in dem es heißt:

„Die Vernichtung des Nazismus
mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt
des Friedens und der Freiheit
ist unser Ziel.“

 

 

 

GBM
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht
und Menschenwürde e.V.
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