GBM e.V.
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Europäischer Preis für Frieden und Menschenrechte

GBM zeichnet Persönlichkeiten und Organisationen aus

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) und die mit ihr verbundenen Organisationen stellen den Kampf um Frieden und ein Leben in Frieden als wichtigstes Menschenrecht in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Sie treten für Frieden, soziale Gerechtigkeit und gegen den Neofaschismus ein. Sie verlangen von der Regierung Konflikte nichtmilitärischen Mitteln zu lösen, vorbeugend mögliche Ursachen für Konflikte zu vermeiden und in den Beziehungen zu anderen Staaten Dialog und Vernunft walten zu lassen. Sie leiten jenen Kräften Widerstand, die den Krieg als Mittel der Politik legitimieren wollen.  Sie unterstützen die Aktionen aller Friedenskräfte im Kampf gegen Verletzungen der Menschenrechte durch Militarisierung und Sozialabbau. Diese Überzeugungen bringen die GBM in die Phalanx der internationalen Protestbewegung gegen die NATO.

Mit einem „Europäischen Preis für Frieden und Menschenrechte“ sollen Leistungen von Persönlichkeiten und Organisationen im Kampf für Frieden und gegen den wieder erstarkenden Faschismus gewürdigt werden.

Als Stifter dieses Friedenspreises fanden sich zusammen:

das Europäische Friedensforum und seine nationalen Sektionen,

die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde,

der Deutsche Freidenkerverband,

das Ostdeutsche Kuratorium von Verbänden,

die Gesellschaft für rechtliche und humanitäre Unterstützung und

der Verein für Dialog und Friedensarbeit

Bisherige Preisträger sind:

die französische Organisation A.R.A.C. Der Preis wurde ihr anläßlich des Internationalen Kolloquiums „Globale Kriege, Sozialraub, Repression – ein neuer Faschismus?“ im Jahre 2007 verliehen. Diese Organisation wurde bereits nach dem ersten Weltkrieg von Henri Barbusse gegründet. Sie setzt sich seit 90 Jahren für die sozialen Rechte von Kriegsopfern ein und hat neben dem Kampf gegen den Krieg auch internationale Solidarität, Völkerfreundschaft, und Antifaschismus zu ihren Grundsätzen erklärt;

die Landesgruppe des Europäischen Friedensforums in der Ukraine. Die Auszeichnung erfolgte anläßlich der Europäischen Friedenskonferenz „Für eine europäische Friedensordnung. Nein zur NATO – Nein zum Krieg“ im März 2009. Die ukrainische Sektion hat Hunderttausende Mitglieder aus unterschiedlichen Parteien und gesellschaftlichen Organisationen. Sie kämpft für ein Europa des Friedens, der Sicherheit, der Völkerverständigung und der sozialen Gerechtigkeit;

das Belgradforum. Der Preis wurde zur Konferenz des Belgradforums „Für eine Welt der Gleichen” in Belgrad überreicht. Das Belgradforum wurde gegründet, um den NATO-Krieg gegen Jugoslawien anzuklagen. Die Konferenz stand unter der Losung „Gegen das Vergessen! Die NATO-Aggression gegen Serbien - 10 Jahre danach”;

die Professoren Dr. Sonja und Dr. Moritz Mebel.  Sie erhielten den Preis im Mai 2010 anläßlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus. Damit wurden ihre persönlichen Leistungen geleistet, die sie in schwerster Zeit in der Front der Antifaschisten leisteten. Mit großem persönlichen Einsatz, Mut, politischer Verantwortung und bedeutenden wissenschaftlichen sowie medizinischen Leistungen wirkten sie für eine human geprägte Zukunft. Ihr Lebensweg ist aufs engste mit der Befreiung vom Faschismus verbunden;

das Bündnis „Nazifrei! – Dresden stellt sich quer“. Es wurde im Oktober 2009 als ein Bündnis von Persönlichkeiten, Parteien und Organisationen gegründet, um den alljährlichen Aufmarsch von Neonazis aus ganz Europa durch friedliche Massenblockaden zu verhindern. Unter Mißbrauch des Gedenkens an das Bombardement vom 13. Februar 1945  war es damals einer der größten Aufmärsche. Für ihren Mut und ihre Initiativen zur Verhinderung von öffentlichen rechtsextremen Aktivitäten und rassistischer Aktionen in Dresden, und der Etablierung eines Opfermythos‘ und ihre ´überregionale Solidarität mit antifaschistischen Aktionen wurde 2012 dem Bündnis der Friedenspreis verliehen.

 

 

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