Information
an die Mitglieder der GBM des Ortsverbandes
Dresden August
2007
Liebe
Freunde !
Wir laden
Euch ganz herzlich ein, zu unserer
Mitgliederversammlung am 25. Oktober 2007 von
15.00 - 17.00 Uhr in die City-Herberge Lingner
Allee 3
1. Es
spricht: Dr. Klaus Blessing zu seinem Buch:
„Die
Schulden des Westens, wie der Osten Deutschlands
ausgeplündert wird“
2. Anfragen
und Aussprache,
3. Hinweise
des Sprecherrats zur besseren Information der
Mitglieder des Ortsverbandes Dresden.
Wir wollen
als Sprecherrat den Gedankenaustausch mit den
Mitgliedern verbessern. Anregungen, Altersstruktur
und Gesundheitszustand unserer Mitglieder sind
Anlass dafür. Damit dies nicht nur eine Sache des
Sprecherrats wird, bitten wir, dass auch Dir mit
Euren Meinungen und Erlebnissen, durch
entsprechende Beiträge, zu Wort kommt.
Ansprechpartner dafür ist Klaus Jentzsch, Mitglied
des Sprecherrats, Oststrasse 62, 01705 Freital,
Tel. 645341.
Bericht über
die Tätigkeit des Sprecherrats im vergangenem Jahr
von Günter
Kretschmer
Seit der
Gründung des Ortsverbandes vor 16 Jahren hat sich
nicht nur vom Alter unserer Mitglieder und ihrer
Lebensqualität etliches verändert, sondern auch
vom Informationsfluss zwischen Euch und dem
Sprecherrat. Der monatliche Kontakt der
Gruppenleiter mit den Mitgliedern, durch die
Verteilung der GBM - Information „ Förderkreis
Senioren" und heute „akzente" ist mit dem
Zentralversand weggefallen. Auch Zusammenkünfte
der Gruppen sind bis auf wenige Ausnahmen und aus
verschiedenen Gründen zum erliegen gekommen.
Unsere
einmal jährlichen Veranstaltungen mit allen
Mitgliedern wollen wir nun durch kurze
schriftliche Informationen an Euch ergänzen. Wie
jedes Jahr hat der Sprecherrat mit seinen 17
Mitgliedern auch für 2007 ein
Arbeitsprogramm:
Es enthält
Mitgliederbetreuung vor allem zu Geburtstagen,
Gewinnung neuer Mitglieder,
Zusammenarbeit und Informationsaustausch mit
Organisationen, die gleiche oder ähnliche
Interessen vertreten wie wir - Schutz von
Bürgerrecht und Menschenwürde, Eintreten für
Frieden und Gerechtigkeit-, gemeinsame
Veranstaltungen vorbereiten und die Aufgaben
abzustimmen.
Aber auch
Literaturvertrieb und Organisation der Arbeit
durch den Sprecherrat.
Leider ist
es uns bisher noch nicht gelungen die
Mitgliederzahl in unserem Ortsverband zu erhalten
und die Altersstruktur zu verjüngen. Gegenwärtig
sind wir noch 191 Mitglieder im Ortsverband mit
einem Durchschnittsalter von 78 Jahren. Dies hat
natürlich Auswirkungen auf die finanzielle Lage im
Ortsverband. Da aber wie allen bekannt, auch bei
ehrenamtlicher Tätigkeit die Organisationsarbeit
mit Geld, bei ständig steigenden Preisen verbunden
ist, bitten wir unsere Mitglieder zu prüfen, ob
sie eine monatliche Beitragserhöhung oder eine
einmalige Spende ermöglichen können.
Eine seit
Monaten von uns unterstützte Initiative der
Fraktion „Die Linke“ im Sächsischen Landtag ist
die Durchsetzung eines Gesetzes zur Regelung der
Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte der
Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen
Leben im Freistaat Sachsen. Ein Gesetzentwurf
liegt jetzt vor und wird von vielen
Interessenvertretungen unterstützt. Es sollen auch
außerparlamentarisch weitere demokratische
Fraktionen für ein solches Gesetz gewonnen werden.
Der Gesetzentwurf liegt zur Mitgliederversammlung
aus.
Er sowie
eine Broschüre „Reale Rentenverluste und
Perspektive sächsischer Rentnerinnen und Rentner“
über Freund Günther Sobe, Falkenstr. 14, 01067
Dresden, Tel 495 1189 bestellt werden.
Aus weiteren
Abstimmungsberatungen mit befreundeten
Organisationen möchten wir noch mitteilen, dass
unter anderen noch folgende Veranstaltungen im IV.
Quartal 2007 stattfinden:
Festveranstaltung zum 90. Jahrestag der Großen
Sozialistischen Oktoberrevolution am 20.10.2007 um
10 Uhr in der ehem. Robotron- -Gaststätte
Zinzendorfstraße
Festrede:
Prof. Dr. Dieckmann
Festprogramm
gestaltet vom Singeclub „CheGuevara“ und
Schauspieler
Reinhold
Stövesand
Diskussion
zur Lage der Menschenrechte in Deutschland zum Tag
der Menschenrechte am 10.12.2007 um 19 Uhr im
Johannstädter Kulturtreff, Elisenstra.e 35
Zu Aufgaben der GBM heute
von Erhard
Vogel
In der
Betrachtung der Tätigkeit unserer Gesellschaft
denken wir an den Anfang, der davon geprägt war,
den Sorgen unserer Mitglieder um ihre durch
freiwillig gezahlte Beiträge zur
Rentenversicherung, Hoffnung entgegen zu setzen
und den Weg zu ihrem Recht zu finden und gemeinsam
zu gehen.
Wie
erfolgreich dieser Weg war, könnt ihr alle an
Eurer jetzigen Rentenhöhe ermessen. Dieser Weg ist
jedoch noch nicht für alle erfolgreich bis zu
ihrem eigentlichen Recht erreicht.
Deshalb
erübrigt sich eigentlich schon die Frage nach der
Rolle und Bedeutung unserer Gesellschaft heute.
Wir haben uns im Sprecherrat mit der Frage nach
der Existenzberechtigung beschäftigt, weil es doch
einige Mitglieder bewegt, warum sie noch Mitglied
unserer Gesellschaft sein sollen. Aber darüber
hinaus gibt es im Lande noch viel mehr
Rentenunrecht. Denken wir nur an die Unterschiede
beim Rentenwert zwischen Ost und West, der sich
mit der die Rentner verhöhnenden „Erhöhung" noch
mehr zu ungunsten der Ostrentner vergrößert.
Aber unsere
Gesellschaft für Bürgerrecht und Menschenwürde hat
ja ihre Bedeutung über das Wirken gegen
Rentenunrecht hinaus. National und international
sind unsere Mitglieder vorwiegend die Berliner,
sehr aktiv im Kampf um Menschenrechte. Ich denke
dabei an Klagen gegen die BRD europaweit zu
Verletzungen der Menschenrechte in Deutschland
oder weltweit bei der Ehrung von Kämpfern für die
Rechte der Menschen in der Welt. Ihr kennt dieses
Bemühen sicher, wie auch die Ehrung von DDR
Künstlern durch unsere Gesellschaft. Das
Kuratorium für Menschenrechte wurde durch unsere
Vertreter mit gegründet und wird wesentlich durch
sie wirksam. Also nicht nur Solidarität, sondern
das aktive Wirken um die Rechte der Menschen
müssen uns allen weiterhin Verpflichtung sein,
unserer Sache durch unsere Mitgliedschaft in der
GBM treu zu bleiben.