Mitgliederversammlung am 23. April 2008
Auf der Mitgliederversammlung des
Ortsverbandes Berlin-Hellersdorf am 23. April
wurde als Referent Prof. Dr. Wolfgang Richter,
Bundesvorsitzender der GBM, begrüßt.
Er
schilderte die großen Anstrengungen unserer
Organisation im Rahmen des Europäischen
Friedensforums (epf) und der
Weltfriedensbewegung. Schwerpunkte seiner
Ausführungen bildeten die Tagung des
Präsidiums des epf im Februar in Kiew und der
Weltfriedenskongress im April in Caracas sowie
die Vorbereitung eines Europäischen
Friedenskongresses zum 10. Jahrestag des
NATO-Überfalls auf Jugoslawien im nächsten
Jahr. Deutlich wurde, dass die Kräfte aller
friedliebenden Menschen gebündelt und gestärkt
werden müssen, um der Militarisierung der
Europäischen Union und der Gesellschaft in der
BRD sowie der Hegemonialbestrebungen der USA
wirkungsvoll entgegentreten zu können.
Die Diffamierung der GBM durch Politiker
einiger Parteien in den Stadtbezirken Berlins
und durch die Presse richtet sich gegen die
GBM als Teil der Friedensbewegung aber auch
gegen ihre vielfältigen Aktivitäten auf dem
Gebiet der Kunst und Kultur, der kritischen
und sachlichen Beschäftigung mit der
Geschichte der DDR und gegen die Kompetenz
unsere Organisation auf dem Gebiet des Kampfes
gegen Rentenunrecht in der BRD.
In
der Aussprache wie auch im
Rechenschaftsbericht des Sprecherrates wurden
die Positionen des Bundesvorstandes der GBM
bekräftigt.
Eindeutig wurde der Unmut über die
Unverfrorenheit mancher Politiker geäußert,
die die minimale Rentenerhöhung zum 1. Juli –
die weit hinter der Inflationsrate
zurückbleibt – als Ausplünderung der jungen
Generation hinstellen. Dazu kommt, dass mit
der einheitlichen Erhöhung der Renten in den
alten und den neuen Bundesländern die Kluft
zwischen den Rentenwerten Ost und West wieder
zunimmt, und erneut die Rentner im Osten
Deutschlands als Menschen zweiter Klasse
behandelt werden.
F.S.
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