|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
GBM - verlässlicher Partner für soziale
Gerechtigkeit
Eine
erfolgreiche Bilanz des ehrenamtlichen Engagements
der GBM hat der Vorsitzende des Sprecherrates im
Ortsverband Berlin-Köpenick, Harald Nestler,
gezogen. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung im
Sportcasino „Eiche“ hob er das verdienstvolle
Wirken der Organisation hervor. Zehntausenden
Bürgern in den neuen Bundesländern sei z.B. beim
Rentenrecht zu etwas mehr Gerechtigkeit verholfen
worden; dennoch gelte es diesen Kampf verstärkt
fortzusetzen, bis in ganz Deutschland durch
einheitliche Rentenwerte die
Ost-West-Diskriminierung beendet wird. Im Kreis
weiterer gesellschaftlicher Organisationen und
Verbände trage die GBM zur Bündelung der Kräfte
bei und erweise sich als verlässlicher Partner bei
der Interessenvertretung nicht nur der Senioren,
sondern auch für Arbeitslose, Kranke, Kinder u.a.,
ohne die Wurzeln zu vergessen, die in der Sorge
für die Rentnergeneration liegen, sagte Harald
Nestler. In diesem Zusammenhang würdigte er viele
ehrenamtliche Mitstreiter, die schon viele Jahre
ein dichtes Netz von Rentenberatungen
aufrechterhalten und seit Einführung der
Gesundheitsreform auch regelmäßig ihre Auffassung
zu Fragen der Gesundheitspolitik erläutern. Die
Tatsache jedoch, dass von gegenwärtig 204
Mitgliedern des Ortsverbandes nur 13 das 70.
Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erfordere,
neue und rüstige ehrenamtliche Helfer zu gewinnen.
Zu den Schwerpunkten der künftigen Arbeit zählte
Harald Nestler die Beteiligung an
Unterschriftensammlungen und Volksbegehren, die
Unterstützung der Ziele der GBM in Leserbriefen an
Tageszeitungen und bei Straßenfesten, um neue
Freunde zu gewinnen, und nicht zuletzt die
Stärkung der Solidarität im gemeinsamen Kampf
gegen Neonazismus, Rechtsradikalismus und
Fremdenfeindlichkeit. In der anschließenden
Aussprache äußerte sich u.a. Dr. Anita Petras zur
Entscheidung des Bundessozialgerichts, in der DDR
gezahlte Jahresendprämien bei der Rentenberechnung
zu berücksichtigen. Dr. Kate Leiterer verwies auf
monatlich einmal stattfindende Beratungen zu
Entscheidungen im Gesundheits- und Sozialwesen, so
zur Formulierung von Widersprüchen bei der
Ablehnung von Kuranträgen. Weitere Wortmeldungen
galten den kulturellen Aktivitäten der GBM und
ihren Reiseangeboten. Zu Beginn der Versammlung
hatte der Publizist Günter Herlt aus seinem im
Eulenspiegel Verlag erschienen satirischen Band
„Sekt oder Selters? – Die Deutschen und ihre
Feiertage“ einige vergnügliche und besinnliche
Passagen vorgetragen. Unter herzlichem Beifall
erörterte er freimütig, welche Gedenk- und
Feiertage im vereinten Deutschland gestrichen oder
zusätzlich deklariert werden sollten.
Jürgen
Wetzel
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
ICARUS 04/2009 erschienen im Dezember 2009
|