|
Vorstandssitzung am 12. Februar 2008
Zu Beginn der GBM -Vorstandssitzung am 12. Februar
begrüßte der Vorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang
Richter, als Gäste herzlich den Präsidenten des
Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden (OKV),
Prof. Dr. Siegfried Mechler, sowie die
Vorsitzenden der GRH, RA Hans Bauer, und von ISOR
Horst Parton. Gemeinsam wurden Schwerpunkte der
Arbeit in der Auseinandersetzung mit Angriffen auf
die außerparlamentarischen Kräfte im Osten
Deutschlands beraten.
Prof. Richter, der einleitend auf den im Dezember
bevorstehenden 60. Jahrestag der
UNO-Menschenrechtserklärung verwies, legte
Aufgaben dar, die es im Kampf für Frieden, gegen
Faschismus und Rassismus, gegen
Geschichtsfälschung und auf anderen Gebieten mit
vereinten Kräften zu lösen gilt. Das sei auch
erforderlich angesichts verstärkter Bestrebungen,
demokratische Kräfte auszugrenzen, zu
diskriminieren und zu kriminalisieren. Die
Diskussion, an der sich die Gäste beteiligten,
ergab Übereinstimmung in der Absicht, angesichts
vergleichbarer Probleme und verbindender Ziele die
solidarische Zusammenarbeit, insbesondere im OKV,
aber auch im regionalen und örtlichen Bereich,
weiter zu festigen. Allen Verleumdungen unseres
Wirkens gelte es offensiv entgegenzutreten. Helmut
Semmelmann informierte über den Beitrag der GBM
zur Vorbereitung einer Präsidiumstagung des
Europäischen Friedensforums, die am 23. und 24.
Februar in Kiew stattfindet. Karl-Heinz Witzke
berichtete über die Jahreshauptversammlung des
Forums Menschenrechte (FMR), die vom 15. bis 17.
Januar in Aschaffenburg stattgefunden hatte. In
diesem 1994 von 24 Vereinigungen in der
Bundesrepublik gegründeten Zusammenschluss, dem
heute 50 Mitgliedsorganisationen angehören,
arbeitet die GBM seit Anbeginn mit, so in drei
Arbeitsgruppen des FMR. Auch das jüngst
verabschiedete FMR- okument „Memorandum
Rassismus“ kam unter aktiver Beteiligung der GBM
zustande.
G. F.
|