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Vorstandssitzung am 2. Oktober 2007
Zu Beginn der
Vorstandssitzung vom 2. Oktober ging der GBM
-Vorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang Richter, auf die
zugespitzte Debatte über DDR-Geschichte ein, die
unmittelbar vor dem 17. Jahrestag der Herstellung
der staatlichen Einheit Deutschlands durch
Fernsehfilme wie „Die Frau vom Checkpoint Charlie“
(ARD) angeheizt worden sei. In diesen Zusammenhang
gehörten auch verleumderische Behauptungen über
die GBM und andere Organisationen in dem von Anne
Will moderierten ARD- „Polittalk“ am 30.
September. In den mit solchen Äußerungen bedienten
Feindbildern äußere sich im Grunde lediglich das
wachsende Krisenbewusstsein herrschender Kreise.
Dem Vorgehen des MfS stellte Prof. Richter die
„düstere Vergangenheit“ des Bundeskriminalamts
gegenüber, von der in der „Frankfurter
Allgemeinen“ vom 21. September berichtet wurde.
Weil die diskriminierenden Darstellungen über die
GBM geeignet seien, unser Anliegen zu entstellen
und unser Ansehen zu schädigen, würden die
erforderlichen rechtlichen Schritte eingeleitet,
teilte der Vorsitzende mit. In der Diskussion
unterstützten die Vorstandsmitglieder seinen
Standpunkt. Im weiteren Verlauf der Sitzung gab
der stellvertretende Vorsitzende Dr. Jürgen
Schuchardt eine Vorschau auf das 2. Sozialforum in
Deutschland (18. bis 21. Oktober in Cottbus) und
auf die Mitwirkung der GBM. Ferner wurden die
Beratung des Vorstands mit den Vorsitzenden der
Ortsverbände am 25. Oktober und die Verleihung des
diesjährigen GBM-Menschenrechtspreises im Dezember
vorbereitet. Frank Bochow berichtete über das
Europatreffen zur Verteidigung des Friedens, das
die europäische Sektion des Weltfriedensrats im
September mit Vertretern aus 14 Ländern unseres
Kontinents in Lissabon veranstaltete. Diese
Beratung, an der er für die GBM teilnahm, fand im
Vorfeld des nächsten Weltfriedenskongresses statt,
der vom 10. bis 16. April 2008 in Caracas tagen
wird.
G. F. |