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Vorstandssitzung am 9. Februar 2010
In seiner Sitzung vom 9. Februar traf
der Bundesvorstand Vorbereitungen für
die Delegiertenkonferenz im Mai und
beriet Anregungen für die künftige
Arbeit der GBM.
Eine Arbeitsgruppe
soll Vorschläge für notwendige Änderungen
der Satzung entwerfen.
Die
Schatzmeisterin berichtete über die
derzeitige Finanzlage der Organisation,
unter anderem über namhafte
Spenden von Mitgliedern zu Jahresbeginn.
Zum 65. Jahrestag der Befreiung vom
Hitler-Faschismus wurde für den 7.
Mai eine festliche Veranstaltung der
GBM in Berlin beschlossen. Bestätigt
wurden die vom Berliner Alternativen
Geschichtsforum erarbeiteten Thesen
zu diesem Jahrestag.
Im weiteren Verlauf der Sitzung unterrichtete
der Arbeitskreis „Kultur“ den
Vorstand über seine diesjährigen Vorhaben,
so über das bevorstehende Erscheinen
des Lexikons „Künstler in
der DDR“.
Zu Beginn seiner Sitzung vom 12. Januar
hatte der Vorstand ehrend der
verstorbenen Mitglieder Dieter Pfeiler
(Berlin-Lichtenberg) und Dr. Jürgen
Schuchardt, früher stellvertretender
Vorsitzender der GBM, gedacht.
Der Vorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang
Richter, informierte über eine Beratung
zivilgesellschaftlicher Kräfte um
das frühere Bundesvorstandsmitglied
der IG Metall Schmitthenner in Frankfurt
(Main), an der er für die GBM
teilgenommen hatte. Dort wurde eingeschätzt,
dass die Verursacher der
schweren Finanz- und Wirtschaftskrise
ihre Positionen wieder gefestigt
haben, die Krise selbst aber bei
vielen das Nachdenken über gesellschaftliche
Grundfragen gefördert habe.
Das biete neue Möglichkeiten für
eine ideologische Offensive der Fortschrittskräfte.
Zum Entwurf des Arbeitsplanes für
das 1. Halbjahr 2010 gab der Vorstand
ergänzende Hinweise. Erörtert wurden
neue Aufgaben der GBM im Ostdeutschen
Kuratorium von Verbänden
und im Forum Menschenrechte.
Des weiteren wurde die Teilnahme an
den Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch
am 13. Februar in Dresden
vorbereitet. Informiert wurde darüber,
dass sich die Bürger bei der Befragung
über die NATO-Aggression in Afghanistan
zu 95 Prozent gegen eine weitere
Teilnahme der Bundeswehr aussprachen.
G.F. |
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