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Vorstandssitzung am 10. November 2009
Der Vorstand der GBM wertete
in seiner Sitzung vom 10. November
die Protestveranstaltung des
Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden
zum Tag der deutschen Einheit
und das GBM-Podiumsgespräch
am 7. Oktober in Berlin „Was war,
was ist, was wird die DDR gewesen
sein?“ als erfolgreich, vor allem als
notwendige Antwort auf ungerechtfertigte
Schmähungen, denen linke
politische Kräfte in jüngster Zeit verstärkt
ausgesetzt sind.
Der „Mauerfall“
sei nicht gleichbedeutend mit
einem endgültigen Sieg des Kapitalismus
über den Sozialismus, wurde
betont. Nicht Sozialismus-, sondern
Kapitalismuskritik sei die Forderung
der Zeit.
Der bevorstehende 20. Jahrestag der
Herstellung der staatlichen Einheit
Deutschlands sollte zum Anlass genommen
werden nachzuweisen, wie
in der Bundesrepublik die Menschenrechte
Ostdeutscher verletzt werden.
Gleichzeitig wurde in der Diskussion
des Vorstands unterstrichen,
dass die Lösung ostdeutscher Probleme
in hohem Maße von der Lösung
gesamtdeutscher Probleme abhängt.
Weiter nahm der Vorstand eine Information
über den Stand der Vorbereitung
der Veranstaltung zur
diesjährigen Verleihung des GBM- Menschenrechts-preises
am 10. Dezember
entgegen.
Beraten wurde
auch darüber, wie die GBM den
Protest gegen den geplanten Nazi-
Aufmarsch am 13. Februar 2010 in
Dresden wirksam unterstützen kann.
Höhepunkt der Arbeit des nächsten
Jahres wird der 65. Jahrestag
der Befreiung vom Faschismus sein.
Demnächst wird eine Präsidiumstagung
des Europäischen Friedensforums
stattfinden, die mit einem
internationalen Kolloquium über den
Zweiten Weltkrieg verbunden werden
soll.
Berichtet wurde dem Vorstand
über Kontakte mit Vertretern
der russischen Friedensbewegung
(siehe Seite 2) und tschechischer
Friedenskräfte.
Ferner bereitete der Vorstand eine
Tagung mit den Vorsitzenden der GBM-Ortsverbände vor.
Die
Schatzmeisterin gab einen Überblick über die
finanzielle Situation der GBM. Der Vorstand
appellierte nachdrücklich an alle Mitglieder,
Beitragstreue entsprechend ihrem Einkommen zu
wahren. G. F.
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